30. August 2006
Der Südanflug aus Schwamendinger Sicht
Um den täglichen Südanflug auf Zürich Kloten über Schwamendingen für alle Interessierten nachvollziehbar, spürbar zu machen, haben wir die ganze Szene 1:1 in Realzeit gedreht. Das Video dauert also eine ganze Stunde und ist auch als "Videoinstallation für Südanflug-Anlässe" oder als "morgentliche Meditations-DVD" erhältlich.
Laufzeit: 1Std.49Sek.
Laufzeit: 1Std.49Sek.




Kommentare
http://www.zrhwiki.ch/wiki/Z%C3%BCrich-Schwamendingen
Wie wäre die Idee, unserem Bundesrat während seiner "Arbeitswochen" in Flims eine tägliche "Wellnessstunde" mit der obigen "Meditations-DVD" zu ermöglichen?
Ich lach mich immer wieder zu Tode, wenn einer wie Waltraud daher kommt und so einen verdammten Müll rauslässt.
Jahrelang ein Ja in die Urne legen, wenn es um die Erweiterung und Vergrösserung des Flughafens geht und wenns dann darauf ankommt ein paar Flieger zu höhren, weinen sie was das Zeug hält.
Zum Nachdenken. Der Aargau trägt jetzt schon eine Warteschleife und soll jetzt noch beinahe 95% aller Anflüge über eines der schönsten Naherhohlungsgebiete der Schweiz akzeptieren ohne je ein einziges mal mitreden geschweige denn mitbestimmen zu dürfen und/oder können.
Eine konstruktive Antwort ist ausdrücklich erwünscht.
Greez Mike
Aha, du verlangst eine konstruktive Antwort, spielst aber hier den beleidigenden Troll.
Zu deiner Info: Wr haben zu 250'000 Bewegungen JA gesagt und uz keiner Bewegung mehr. Wäre das eigenhalten worden, hätten wir das Problem heute nicht.
Du lachst dich also zu Tode wenn sich 30'000 Schwamendinger über Anflüge die 200 m über ihren Köpfen durchgehen und einen Lärm von 90 dB erzeugen, aufregen. Aber dir kommen de Tränen, wenn 100 Aargauer mit 40 dB belastet werden. Ist doch eine etwas seltsame Einstellung.
Für dich zum Nachdenken: Der Aargauer Warteraum (so heisst das,:Warteraum, nicht Warteschleife) wird praktisch nicht benutzt, mit fliegt einfach auf 1'500 Metern, also 500-1000 m über unseren Köpfen, kreuz und quer durch den Kanton Zürich bis man rechtzeitig am Endanflugpunkt ist. Der Warteraum ist in der Praxis bei uns, einfach viel, viel tiefer als er es im Aargau wäre. Denk doch mal drüber nach.
Nein, der GNA wird nur zum Ersatz der Süd- und Ostanflüge benutzt. Das mit 96% ist eine glatte Lüge. Und das hören wir ja von soll toll informierten Typen wie dir immer wieder: Macht kein geschrei wegen den 17 Flugzeugen die da am Morgen kommen. Also, lieber Mike aus dem Aargau, mach doch auch kein geschrei wenn diese 17 Flugzeuge via GNA landen. Im Kanton Zürich werden deutlich mehr Naherholungsgebiete gestört als im Aargau: Uetliberg, Pfannenstiel, Zürichsee, Greifensee, Zürcher Oberland. Von den Menschen die ganz viel massiver als im Aargau gestört werden, gar nicht zu reden.
Und in Sachen Mitbestimmmung: Auch ihr könnt im Aargau eine Plafonierungsinitiative starten. Hat die gleiche Wirkung wie die unsere: Eure Vertreter in Bern müssen sich dann für eine Umsetzung einsetzen. Leider möchte dr Aargau aber möglichst veile Bewegungen, weil extrem viel Aargauer am Flughafen Zürich arbeiten, jedenfalls viel mehr als Leute vom Pfannenstiel.
Vergleich doch einfach mal, was passiert, wenn die DVO-Flüge über den Süden oder über den GNA abgewickelt werden:
http://www.vfsn.ch/index.php?option=com_akogallery&Itemid=77&func=detail&id=54
http://www.vfsn.ch/index.php?option=com_akogallery&Itemid=77&func=detail&id=52
oder hier:
http://www.vfsn.ch/index.php?option=content&task=view&id=631&Itemid=1
Ja, und jetzt darfst gerne etwas nachdenken!
Wir Schaffhauser gehören zur Schweiz, und auch wir sind der Meinung, dass es nicht angeht, dass - wie noch vor einiger Zeit - alle Zürich-Anflüge frühmorgens über Schaffhausen / den Norden geführt werden.
So gesehen waren die Deutschen bisher unsere Retter. Das Problem ist ein Innerschweizerisches. Mal sehen, ob wir es bei diesen egoistischen, teilweise sehr ignoranten Südschneisern schaffen, innerschweizerisch eine faire Lösung für die faire Verteilung des Fluglärms zu finden....
Na toll, da hast du ja copy paste den gleichen, extrem geistreichen Text auch noch bei Stölker hinterlassen. Natürlich ist es ein Streitpunkt zwischen Deutschland und der Schweiz, was sonst?
Aber klar, dass diejenigen, die in den letzten 50 Jahren freiwillig in den Fluglärm gezogen sind, weil dort die Wohnpreise tief sind, weil sie am Flughafen arbeiten (und an der letzten Abstimmung jegliche Beschränkung des Flughafens wuchtig verworfen haben) jetzt die Gunst der Stunde nutzen um in Heckenschützenmanier den freiwillig gewählten Fluglärm abzuschieben. Da die verlärmten Gebiete extrem dünn besiedelt sind, hatte man ohne Grossdeutsche Unterstützung bis jetzt dazu keine Chance.
Fünfer und Weggli nennt man das. Purere Egoismus des Nordens. Der Süden besteht nur auf das Einhalten gültiger Gesetzte. Mehr nicht. Auch nach über 5 Jahren hat es das Bundesgericht immer noch nicht geschafft Südanflüge für legal zu erklären: Ganz einfach, weil sie illegal sind.
Fluglärm MUSS nach Umweltschutzgesetz und Raumplanungsrichtlinien dort konzentriert werden wo es am wenigsten Menschen stört (und nicht "gerecht" fairteilt werden, sprich in den Süden abgeschoben werden). Und das ist nun mal den Norden.
die sind ja ganz schön hoch oben, man sollte mal beim
gekröpften nordanflug (eine notalternative) die abstände
zum AKW-kühlturm leibstadt 5325 anschauen.
das geht da wesendlich enger her.
bei einem absturz (der ja möglich wäre - siehe alitalia) vor
ein paar jahren - und auf die nuklearen teile, wäre die ganze
diskussion eh vorbei, hüben wie drüben.
aber bitte, ich bin dafür, dass das gesamdtrisiko an
schäden bei einer notlandung oder absturz, wie auch
die ganze belastung an lärm so verteilt wird - wie es einmal war.
gewachsene strukturen kann man nicht einfach ändern.
hätte man vor 50 jahren die entwicklung vorhergesehen, dann
hätte man den flugplatz anders ausgerichtet. diese
disskussion treibt nur den bürgermeistern (benz &co)
über/an der grenze wählerstimmen zu , obwohl die
ureinwohner im bohnenvirtel (zu denen zähle ich mich auch)
und dem klettgau, wie auch küssaberg gar kein problem
mit dem fluglärm hatten und haben. ich fliege meist ab
kloten, gerne über den süden von D, dann seh ich meine
heimat einmal von oben und kann mit der SBB anreisen
(nach einem fussmarsch über die grenze! - oder mit taxi).
der heutige lärm ist mit der topolev von 1985
(start ca. 23:00/täglich) in keinster weise mehr
zu vergleichen. die heutigen flieger haben dzb's die
einer chesna in normaler flughöhe gleichen.
also, alles wieder zurück auf den nord-anflug, auf
eine normale disskussionsbasis und auf eine weiterhin
positive zusammenarbeit. es gibt echt wichtigere themen.
Jo aus herdern, jetzt klettgau